Grüner Parteitag: „Der Abgesang auf die GRÜNEN ist vorbei.“

Hannover, 25.04.2026-Unter dem Motto „Über MORGEN reden“ sind die niedersächsischen Grünen in ihren Landesparteitag gestartet. Rund 203 Delegierte beraten über die politischen Schwerpunkte der kommenden Monate und den Auftakt ins Kommunalwahljahr.

In seiner Eröffnungsrede betonteder Bundesvorsitzende Felix Banaszak die positive Entwicklung der Partei und verwies auf die jüngsten Wahlerfolge der GRÜNEN: „Wer hätte denn gedacht, innerhalb von einem halben Jahr von 17 Prozent in Umfragen in Baden-Württemberg auf über 30% bei der Wahl zu kommen? Der Abgesang auf die Grünen ist vorbei.Auf die anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen blickt Banaszak siegessicher:„Ihr werdet mit dem Rückenwind aus dieser Landtagswahl, aus dieser Kommunalwahl jetzt im September dann auch in die nächste Landtagswahl gehen. Und damit gebt ihr uns den letzten Schub für 2029!

Im Mittelpunkt des Parteitages steht die kommunalpolitische Erklärung „Kommune heißt gemeinsam“. Sie richtet den Blick auf den Alltag vor Ort und darauf, wie Städte und Gemeinden lebenswerter, bezahlbarer und klimafester werden können – mit Fokus auf Wohnen, Bildung, Mobilität und Klimaanpassung.

Deutlich kritisch äußerte sich Julia Willie Hamburg zur Verteilungsfrage im Land:„Ein Land, das so reich ist, dass es sich 250 Milliardäre leisten kann, darf sich keine armen Kommunen leisten! Wir stehen an der Seite der Menschen, die sich fragen, ob sie noch vertreten werden. Mit uns Grünen wird es kein nach unten treten geben, um eigenes politisches Versagen wegzureden. Dank grüner Politik weht der Wind Geld in die kommunalen Kassen und wir sorgen nicht nur für erneuerbare Energien, sondern auch für Freibäder und Spielplätze – sponsored by Windenergie.“

In die kommunalpolitische Erklärung „Kommune heißt gemeinsam“ sind auch die Ergebnisse der Zuhörkampagne „Über MORGEN reden“ eingeflossen.

Dazu Maximilian Strautmann, Landesvorsitzender der GRÜNEN Niedersachsen: „Wir machen Politik für die Bank, auf der Jugendliche abends sitzen, für das Freibad, das im Sommer für Familien öffnet. Politik für Bäume und kühlendes Stadtgrün, damit Oma und Opa auch im Sommer noch vor die Tür können. Wir machen Politik für den Bus, der verlässlich fährt, damit wir zueinander finden – auch ohne Auto. All das sorgt dafür, dass das Gemeinsame funktioniert und das Private wieder leichter wird. Deshalb: Kommune heißt gemeinsam.“

Bildhinweis: Die Verwendung der Pressefotos nur unter Nennung des Urhebers: Sven Brauers/brauers.com
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