Hannover, 18.01.2026– Die Linke in Niedersachsen hat am Wochenende auf ihrem Parteitag den Beschluss „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab“ gefasst. Darin heißt es unter anderem: „Erkennen Ethnonationalismus und den politischen Zionismus als einen wesentlichen Hinderungsgrund für eine friedliche Zukunft für alle Menschen in der Region an“. Maximilian Strautmann, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen, kritisiert das scharf. Das Existenzrecht Israels stehe nicht zur Debatte.
Maximilian Strautmann, Landesvorsitzender der GRÜNEN Niedersachsen, sagt: „In einer Zeit, in der jüdisches Leben auch in Deutschland wieder attackiert wird, darf es solche Angriffe von keiner demokratischen Partei geben. Es ist möglich, die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik der Regierung Netanjahu zu kritisieren und das Leid in Palästina klar zu benennen. Dafür braucht es keine antisemitischen Parteitagsbeschlüsse. Das Existenzrecht Israels ist nicht infragezu stellen, sondern dahinter müssen wir uns alle versammeln. Die Vernünftigen in der Linkspartei, insbesondere ihre Vorsitzenden, sind jetzt gefordert, das öffentlich zu klären.“
Linke fasst antisemitischen Beschluss