Hannover, 04.11.2026 – Auf ihrem Landesparteitag wollen die niedersächsischen GRÜNEN Julia Willie Hamburg zu ihrer Spitzenkandidatin wählen. Mit ihrem Leitantrag „Wandel gerecht organisieren – gute Arbeit für alle!“ legen sie außerdem einen Schwerpunkt auf soziale Sicherheit und gute Arbeitsbedingungen.
Julia Willie Hamburg zu ihrer Kandidatur: „Sagen, was ist und machen, was zählt: Ich bewerbe mich als Spitzenkandidatin, um gemeinsam einen kraftvollen Wahlkampf zu führen und den Menschen ein starkes Angebot zu machen. Ich will, dass wir auch zukünftig in Niedersachsen gut und sicher leben können: durch gute Bildung, sichere Arbeit und einen Staat, der Chancen ermöglicht und auf den man sich verlassen kann. Ich glaube an eine Politik, die Menschen ernst nimmt. Die zuhört, bevor sie entscheidet. Und die den Mut hat, Neues zu wagen und schwierige Dinge anzupacken. Gute Politik entsteht nicht dadurch, dass wir am lautesten sind. Sondern dadurch, dass wir gemeinsam etwas verändern.“
Greta Garlichs, Landesvorsitzende der niedersächsischen GRÜNEN, zu den Schwerpunkten des Leitantrags:
„Wer jahrelang in einem Betrieb arbeitet, darf nicht plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wenn der Standort auf der Kippe steht. Beschäftigte müssen an den Tisch geholt werden, wenn über ihre Zukunft entschieden wird. Wir wollen starke Betriebsräte, mehr Tarifbindung und Arbeitsbedingungen, die die Gesundheit schützen. Wer bei über 35 Grad in einer überhitzen Pflegeeinrichtung Menschen versorgt, braucht verbindlichen Hitzeschutz. Denn Menschen sind keine Verschleißteile, die man einfach austauschen kann, wenn es nicht mehr läuft. Gute Arbeit heißt, dass die Menschen zählen, nicht nur die Zahlen.“
Maximilian Strautmann, Landesvorsitzender der niedersächsischen GRÜNEN, ergänzt:
„Mit unserem Leitantrag setzen wir uns dafür ein, dass Menschen Zeit für ihre Familie haben, ohne Angst um ihre Existenz. Und wenn KI uns Arbeit abnimmt, muss das bei den Beschäftigten ankommen. In Form von mehr Zeit, besseren Arbeitsbedingungen und weniger Druck. Wir wollen, dass technischer Fortschritt den Menschen das Leben leichter macht und nicht dazu führt, dass sie immer noch mehr leisten müssen. Der Wandel muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt.“